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REPORT

Editorial:

CHANCEN FÜR DEN EINBRUCHSCHUTZ

Aktuell denken viele Hausbesitzer, aufgrund der knappen Ressourcen und steigenden Energiekosten, über Einsparmöglichkeiten bei den Heizkosten nach. Doch eine energetisch optimierte Heizung macht wenig Sinn, wenn die Wärme durch Fenster und Türen, die 20 Jahre oder älter sind, wieder entfleucht. Sollen daher aus Energiespargründen die alten Elemente getauscht werden, ist dies die günstigste Gelegenheit ebenfalls die Einbruchhemmung dieser Elemente zu berücksichtigen. Die Einbruchhemmung ist kein Standardmerkmal bei Fenstern und Türen und muss explizit mitbestellt werden. Welche Technik, DIN-Norm und Wortwahl dafür relevant sind, kann man der polizeilichen Empfehlungspra-xis entnehmen.

Natürlich lässt sich Einbruchschutz an vorhandenen Elementen nachrüsten. Es macht aber Sinn, im Zuge einer energetischen Sanierung das Thema „Einbruchschutz“ direkt miteinzubeziehen. Obwohl aktuell viele andere Themen die Schlagzeilen beherrschen: In Deutschland geschieht alle 7 Minuten ein Einbruch. Nicht nur, dass EinbrecherInnen großen materiellen Schaden anrichten können – auch, wenn sich Täter und Opfer nicht begegnen, sind die BewohnerInnen psychologisch in ihrem Sicherheitsgefühl verletzt. Nicht um-sonst spricht man vom „Einbruchsopfer“. Umso bedeutender ist es, auf die Wichtigkeit und Wirksamkeit von Einbruchschutz aufmerksam zu machen und Ratsuchende auf dem Weg zu begleiten.

Ulrike Götz

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